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"De kan dø, hvornår det skal være"
In der Schweizerischen Ärztezeitung SAEZ stand
zu lesen ,
wieviel besser als den Schweizern, es den Dänen gehe -
"Positive Eindrücke vom dänischen Gesundheitssystem":
http://www.saez.ch/pdf_f/2007/2007-03/2007-03-1251.PDF
Die Realität sieht anders aus. Weil in Dänemark die freie Arztwahl um einiges
teurer als das Gatekeepingmodell ist, sind 98 Prozent der Dänen gezwungen,
auf die freie Arztwahl zu verzichten. Stattdessen müssen sie sich bei einem
Gatekeeper eintragen und diesen entscheiden lassen, ob sie zum Facharzt oder ins
Spital gehen dürfen. Der Arzt trägt Budgetverantwortung und der Staat
steuert die Ausgaben über ein Globalbudget. Einen umfassenden
Vertragszwang wie in der Schweiz gibt es nicht.
Mit der geplanten Einführung des differenzierten
Kontrahierungszwanges (KVG-Revision), könnten dänische
Verhältnisse auch in der Schweiz Wirklichkeit werden.
Trotz Managed Care zahlt die Bevölkerung 20 Prozent der
Gesundheitskosten direkt aus dem eigenen Portemonnaie – Tendenz
steigend. Der Leistungskatalog der staatlichen Grundversicherung ist
weniger umfassend als in der Schweiz und im Unterschied zu hier
bestehen teilweise extrem lange Wartezeiten für u.a für psychiatrische
Erkrankungen. Die dänische Lebenserwartung ist auch um einiges kürzer
als die schweizerische.
Aktueller Berlingske Tidendeartikel vom 15.4.2008 über todkranke Dänen,
die statt einer lebensnotwendigen Behandlung nur einen Wartelistenplatz
erhalten:
http://www.berlingske.dk/article/20080415/danmark/804150304/
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Sie können jederzeit sterben
Todkranke Patienten mit Essstörungen warten jahrelang auf einen
Behandlungsplatz. "Völlig wahnwitzig" sagt Oberärztin Marianne Hertz.
Dienstag der 15. April 2008, 05:00
Überall im Lande warte todkranke Patienten mit ernsthaften
Essstörungen auf einen Behandlungsplatz. Alleine in der
Hauptstadtregion warten 86 Patienten auf Hilfe und der
PS Landesverband (Angehörige der Essgestörten) steht in Kontakt zu
mindestens 150 Essgestörten, welche auf der Warteliste stehen. 12 von
den 150 sind so krank, dass sie hospitalisiert werden müssten.
-Mehrere von ihnen haben nun erfahren, dass sie jederzeit sterben
können, sagt die zweite Vorsitzende des PS Landesverbands Dorte Nielsen.
Die Oberärztin vom Rigshospital, Marianne Hertz kennt die langen
Wartelisten nur zu gut. In der Anorexieklinik behandelt sie Patienten
mit sehr schweren Esstörungen und zur Zeit warten acht Frauen darauf
stationär aufgenommen zu werden.
-Sie müssen damit rechnen ungefähr ein Jahr lang zu warten. Selbst
dann, wenn sie wirklich krank sind, so können wir es nicht umhin, als
sie warten zu lassen, sagt sie.
Die Anorexieklinik hat 10 Betten. Marianne Hertz zufolge ist es
"völlig wahnwitzig", dass das (staatliche dänische) Gesundheitswesen,
die Region in der Planungsliste nicht höher einstuft. Im
Rigshospitalet würden fünf bis sechs Extrabetten die Wartelisten zum
schrumpfen bringen, meint sie. /ritzau/
(Übersetzung ins Deutsche ohne Gewähr)
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"De kan dø, hvornår det skal være"
Dødssyge patienter med spiseforstyrrelser venter år på at komme i
behandling. "Fuldstændig vanvittigt", siger overlæge Marianne Hertz.
Tirsdag den 15. april 2008, 05:00
Overalt i landet venter dødssyge patienter med alvorlig
spiseforstyrelse på behandling. Alene i Region Hovedstaden venter 86
patienter på at få hjælp, og i PS Landsforeningen har man kontakt til
mindst 150 spiseforstyrrede, der står på venteliste. 12 af de 150 er
så syge, at de burde indlægges.
- Flere af dem har fået af vide, at de kan dø, hvornår det skal være,
siger næstformand Dorte Nielsen fra PS Landsforeningen.
Overlæge fra Rigshospitalet, Marianne Hertz, kender alt for godt til
de lange ventelister. På Anoreksiklinikken behandler hun patienter med
meget svære spiseforstyrrelser, og lige nu venter otte kvinder på at
blive indlagt.
- De skal regne med at vente omkring et år. Selvom de er rigtig syge,
så kan vi ikke gøre andet end lade dem vente, siger hun.
Anoreksiklinikken har 10 sengepladser. Ifølge Marianne Hertz er det "
fuldstændig vanvittigt", at sundhedsvæsnet ikke opprioriterer området.
På Rigshospitalet vil fem til seks ekstra sengepladser få
ventelisterne ned, vurderer hun.
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