Deutschsprachige Verweise zu Managed Care (Schwerpunkt Psychiatrie)
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| Medizin aus einer Hand in der Schweiz | Gesundheitssysteme im Ausland | Erstzugangsrecht in Deutschland |
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Manifest des runden Tisches Referendum Managed Care vom 25. Januar 2011
Obwohl es keine wissenschaftlichen Beweise für den gesundheitsökonomischen Nutzen von Managed Care (Deutsch: Integrierte Versorgung, frz.: Soins Intégrés) gibt, plant das Parlament derzeit für 2012 diejenigen PatientInnen, die sich nicht in einem integrierten Versorgungsmodell versichern wollen, finanziell empfindlich zu bestrafen, insbesondere durch unannehmbare, sogenannte "differenzierte" Selbstbehalte. Viele Patienten werden so praktisch gezwungen einem Managed Care Modell beizutreten.
Die Gesetzesvorlage 04.062 Managed Care bedeutet für unsere PatientInnen den Verlust der freien Arztwahl und Knebelverträge. Ebenfalls patientenfeindlich sind die zwingende Budget-mitverantwortung, welche letzten Endes in eine verdeckte Rationierung und einen unvermeidbaren Qualitätsverlust mündet. Gleichermassen problematisch ist das Vorrecht der Versicherer/Netzwerke zu bestimmen, welchen kostengünstigen ÄrztInnen sie Verträge gewähren.
Und nicht zuletzt bleibt bei Managed Care das Arztgeheimnis, also die vertrauensvolle Arzt-Patientbeziehung, weitgehend auf der Strecke. Integrierte Versorgung verträgt sich gewiss nicht gut mit dem Datenschutz.
Aus all diesen Gründen sind wir entschlossen gegen den Zwang zu Managed Care das Referendum zu ergreifen.
Manifeste de la Table Ronde Référendum Managed Care du 25 janvier 2011
Malgré l'absence de toute preuve scientifique en faveur d'un avantage économique du système de soins de type « Managed Care », le Parlement envisage actuellement pour 2012 de sanctionner lourdement les patients qui ne s'assureraient pas selon ce modèle (appelé aussi « Soins Intégrés»), notamment par des quotes-parts différenciées inacceptables. Ainsi, beaucoup de patients vont être amenés de manière pratiquement contraignante à adhérer à un tel modèle de Managed Care.
Le projet de révision partielle de la LAMal 04. 062 signifie pour nos patients la perte du libre choix du médecin et leur adhésion forcée à des contrats verrouillés.
De plus, la clause dite de « co-responsabilité budgétaire » imposée à tout réseau de Soins Intégrés, aboutit à un rationnement des soins et à une perte inévitable de leur qualité. Cela va également à l'encontre des intérêts de la santé des patients, tout comme la prérogative donnée auxassureurs/réseaux de sélectionner avec quels médecins bon marché ils entendent se lier.
Enfin, tel que prévu actuellement, le Managed Care risque fort d'entamer le secret médical et la relation de confiance entre le patient et son médecin. Les Soins Intégrés posent certainement un problème de protection des données.
Pour toutes ces raisons, nous sommes déterminés à lancer un référendum contre cette contrainte à adhérer à ce système-là de Managed Care.
Signataires et - si disponible - nombre de membres
des associations présentes
Unterzeichner und
- soweit vorliegend - Mitgliederanzahl der vertretenen Verbände:
5000 Mitglieder PULSUS, Notter Hans Langensandstr. 76 6005 Luzern
4500 UnterzeichnerInnen PSICA & SPA, Kägi Ellen Zürich
Jutzi Jürg 4416 Bubendorf
Aerztegesellschaft Baselland Eichenberger Tobias 4410 Liestal
PULSUS Marugg Silvio 6003 Luzern
500 Mitglieder Verein für freie Arztwahl Bracher Daniel Waldstr. 13 3073 Gümlingen
1850 membres Association des Médecins de Genève, Châtelain Didier 1205
500 membres Médecins de famille Genève (as a part of AMG) Montant Emery 1206 Genève
Hurni Maurice B1003 Lausanne
4000 Mitglieder VSAO-ZH, Chaudhry Homayon Reinhardt
PULSUS Maassen Marcus 6006 Luzern
Schweizerische Ophtalmologische Gesellschaft SOG SSO Bianchetti Marco 6210 Sursee
1700 Mitglieder Schweizerische Belegärzte-Vereinigung SBV ASMI Wanner Ulrich 3073 Gümlingen
4000 Mitglieder Schweizerische Zahnärzte-Gesellschaft SSO 3000 Bern 7
Société Suisse de Dermatologie et Vénérologie SSDV SGDV, JP. Grillet (Président)
Gynécologues Genevois Lancelot Voute (Président)
Pädiater Basel Land und Baselstadt, Marianne Steinemann Präsidentin
Groupe Genevois de Endocrinologie, Joachim Karsegard
Medizinische Gesellschaft Basel, Jennifer Langloh-Wetterwald
Groupement Genevois de Psychiatrie (Association des Médecins de Genève) Dr Sylvia Quayzin Hooton (Présidente)
260 membres réseau ReMed Genève
400 Mitglieder Zürcher Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (ZGPP)
Informationen zu Ländern mit bestehendem Managed Caresystem (Schwerpunkt Dänemark)
Dänemark's Wartelisten.
Die dänischen Wartelisten sind manchmal extrem lang, dafür ist die dänische
Lebenserwartung fast 4 Jahre kürzer als in der Schweiz
(Artikel aus der renomierten Berlingske Tidende mit deutscher Zusammenfassung).
Dänemark: Modell mit Altersgebrechen. Allein in der renomierten Berlingske Tidende mehr als zweihundertachzig Artikel zur Wartelistenmedizin (in Dänisch) http://www.berlingske.dk/search-content?keys=ventelister
Schweizerische Ärztezeitung SAEZ. Bericht aus dem Jahr 2007: "Positive Eindrücke vom dänischen Gesundheitssystem".
Die Realität sieht anders aus. Berlingske Tidendeartikel vom 15.4.2008 über todkranke Dänen, die statt einer lebensnotwendigen Behandlung nur einen Wartelistenplatz erhalten (mit deutscher Übersetzung).
In Dänmark gibt es die Psychiatrie mit Gatekeeping bereits. Patienten muessen sich ins staatliche Gesundheitssystem mit Wartelisten begeben (Wartezeit bei Depression ca. 6 - 8 Monate). In den Kliniken diktiert die staatliche MC-Behoerde Sparmassnahmen, es herrscht Personalmangel. Artikel aus der Berlingske Tidende mit deutscher Übersetzung.
Tikkende Bomber i Danmark: Auf dem Papier sind einige der gefaehrlichsten psychisch kranken Gewaltverbrecher, Moerder und Vergewaltiger dazu verurteilt, sich einer Behandlung in einer oeffentlichen psychiatrischen Institution zu unterziehen. Trotzdem begehen diese Menschen neue gefaehrliche Verbrechen, weil das System voller Schwaechen ist, schreibt im April 2009 das daenische Ekstra Bladet. (Aus dem Daenischen ins Deutsche uebersetzter Artikel)
In der Schweizer Presse liest man häufig über Vorteile ausländischer Gesundheitssysteme, z.B. Tagesanzeiger vom 27.5.2009: "Warum unser Gesundheitswesen so krank ist... Was Daenen, Finnen und Hollaender besser machen." Wie sehen das die direkt betroffenen Skandinavier? Ins Deutsche übersetzter Artikel des dänischen Fernsehens vom 10.10.2009.
Vorzeigemodell Dänemark: Kostenfreie ambulante ärztliche Versorgung nur im Hausarztmodell: Höhere Tarife bei freier Arztwahl, Wartelisten in Krankenhäuser. Jeweils 45 Prozent der niedergelassenen Ärzte sind Allgemeinärzte und Zahnärzte, nur 10 Prozent sind Fachärzte. http://www.gesundheitsseiten.de/start.php?nas=l,0350,0210
Schwedens verstaatlichtes Gesundheitssystem: Patienten müssen erhebliche Wartezeiten in Kauf nehmen Abgesehen von wenigen Ausnahmen findet die ambulante und stationäre fachärztliche Versorgung ausschließlich in Kliniken statt. http://www.aerztezeitung.at/archiv/oeaez-8-25042008/gesundheitssystem-schweden.html
25.08.2005: Großbritannien: Wartelisten jetzt auch für Hausarzttermine:
Großbritannien hat ein Primärarztsystem, bei dem der Zugang zu den Fachärzten und zu den Kliniken stets über den Hausarzt läuft. Deshalb sind die Wartelisten in der Primärmedizin gesundheitspolitisch besonders prekär.
http://www.aerzteblatt-studieren.de/doc.asp?docid=101477
Managed Care - Flop oder taugliches Instrument zur Effizienzsteigerung im Gesundheitswesen?
Vor über zwanzig Jahren wurde in den USA "Managed Care"
als taugliches Instrument zur Bekämpfung der Kostenexplosion im
Gesundheitswesen propagiert. Gegenwärtig müssen die MCOs in den USA einen
starken "backlash" hinnehmen. Eine gegen sie extrem negativ eingestellte
Presse, Prozesse erzürnter Mitglieder und erneute rapide ansteigende
Gesundheitsausgaben prägen das Bild. In der Schweiz basiert das 1996
eingeführte Krankenversicherungsgesetz (KVG) auf den aus den USA
übernommenen Ideen von Managed Care und Managed Competition. Auch bei uns
haben sich bis anhin die erhofften Effizienzsteigerungen nicht eingestellt.
http://www.forschungsdb.unibas.ch/ProjectDetailShort.cfm?project_id=2361
Vergleich: Gesundheitssysteme in der EU
Comparaison: les differents systèmes de la Santé en Europe
http://www.europarl.europa.eu/workingpapers/saco/101/default_de.htm
WHO Ranking der Gesundheitssysteme 2000. Sehr umstritten war unter anderem die überaus positive Einteilung des in der Realität mit Mängeln behafteten britischen National Health Service und seit 2000 wird ein Ranking nicht mehr durchgeführt, "because of the complexity of the task": http://www.photius.com/rankings/healthranks.html
Bericht zur Lage in Deutschland, Dr. Manfred
Richter-Reichhelm am 7. Dezember 2002 in Berlin: "Außerdem belegt die
Literatur, dass die Euphorie der frühen 90er Jahre verflogen ist: viele der
HMO-Strukturen sind an ihren Widersprüchen zerbrochen oder zu
konventionellen Versorgungsformen zurückgekehrt.Müssen wir in Deutschland
alles wiederholen, was in Vorbildländern schon zu negativen Erfahrungen
geführt hat?....Ich möchte keine Wartelisten in Deutschland haben. In der
Euregio kommen die Kranken aus Belgien und den Niederlanden zu uns nach
Deutschland, weil sie die Wartelistenmedizin verabscheuen. Aus dem
Grenzgebiet zu Skandinavien kommen die Kranken zu uns, um sich ambulant in
den Praxen betreuen zu lassen. Warum Bewährtes in Frage stellen oder
verunmöglichen?"
http://www.aerzteblatt.de/v4/plus/down.asp?typ=PDF&id=1056
Frankreich: Patienten haben Hausarztsystem noch nicht akzeptiert
Paris - Französische Patienten sind offenbar nicht gewillt, sich bei einem Primärarzt als Stammpatient einzuschreiben
http://www.aerzteblatt-studieren.de/doc.asp?docid=101517
BBC über die Schattenseiten der psychiatrischen Versorgung in Grossbritannien
Informationen zum freien und direkten Zugang für Psychiatrie in Deutschland
Erstzugangsrecht in Deutschland: Ophtalmologen, Gynäkologen und Psychiater vom Hausarztmodell ausgenommen
Nicht nur im dt. Bundesland Hessen sind Psychiater vom Hausarztmodell ausgenommen
http://www.augeninfo.de/
Argumente für den ungehinderten Erstzugang auch für die psychotherapeutisch tätigen Ärzte
Argumente für ein Erstzugangrecht für psychiatrische Erkrankungen
http://www.bvvp.de/news03/erst_arg_0603.htm
Befragung unter Psychotherapiepatienten zum Erstzugangsrecht
Ernüchternde Zahlen - über 96% gegen Gatekeepersystem in der Psychotherapie
http://www.bvvp.de/zahlen/Erstzug3.PDF#search=%22erstzugangsrecht%20psychotherapie%20%22
Brief des VPP an Krankenkassen
Erstzugangsrecht für Psychotherapien in Deutschland
http://www.vpp.org/meldungen/04/40706_brief_krankenkassen.shtml
Der dt. Facharztverband zum Hausarztsystem
Medienmitteilung
http://www.facharztverband.de/content/articles/933/945/946/
GWG zur Anwendung des Hausarztsystems auf Psychotherapie
Die GWG ist der größte europäische Fachverband für Psychotherapie und Beratung
http://www.gwg-ev.org/cms/cms.php?textid=326
Psychotherapie: Die Weichen werden gestellt
Freies Erstzugangsrecht zur Psychotherapie
http://www.aerztestellen.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&id=33629
Andreas von Heydwolff & Thomas Wenzel DATEN AUS DER PSYCHOTHERAPIE - AUCH BEI UNS BALD EINE WARE? ETHISCHE BRENNPUNKTE DER "GLOBALEN INFORMATIONSGESELLSCHAFT" http://ourworld.compuserve.com/homepages/gesundheitsdatenschutz/psychoth.htm#disk
Gesundheitsdatenschutz - "Managed Care-Gesellschaften erheben einen grenzenlosen und rücksichtslosen Anspruch auf jegliche klinische Informationen, die sie im Namen ihrer privaten Definition von 'medizinischer Notwendigkeit' haben wollen." http://ourworld.compuserve.com/homepages/gesundheitsdatenschutz/psyc-itm.htm
Direkter Zugang zur Psychiatrie: Nein oder Ja? Zwei gegensätzliche Standpunkte: FMH Thesen "Ja zu Managed Care" versus dem Modell von VSAO und Gewerkschaften: Persönliche Gesundheitsstelle (PGS). Ausserdem Links zu kontroversen Diskussionen in der Schweizerischen Ärztezeitung sowie im Onlineforum der SAEZ.
Integrierte Versorgung und Managed Care in der Psychiatrie
Besondere Vorsicht ist dann geboten, wenn schwer psychisch Kranke im Rahmen von Managed-Care-Programmen behandelt werden (Manning et al., 1999). ...Aber selbst wenn all diese Punkte adäquat berücksichtigt werden, bleibt fraglich, ob Managed Care ein Fortschritt ist und ob es ein Allheilmittel für die im Gesundheitswesen zu erwartenden Kostensteigerungen sein kann. So sehen sich viele Managed-Care-Organisationen in jüngster Zeit gezwungen, ihre Kostendämpfungsstrategien wieder aufzugeben, weil die Patienten sich zunehmend wehren und weniger Restriktionen beim Versorgungszugang fordern (Draper et al., 2002).
http://tinyurl.com/dddpy3
Health Consumers Powerhouse EHCI 2006 Report: Die Existenz von Wartelisten ist eng verknüpft mit der Anwesenheit von Regeln, die den Patienten zwingen Spezialisten nur nach Hausarztuntersuchungen aufsuchen zu können. Es braucht eine Überweisung zum Spezialisten (die "gate-keeping Funktion). Allgemein haben Länder mit Gate-keepern Wartelisten, während Länder in denen Patienten ein direkter Zugang zum Spezialisten gewärht wird, keine Wartelisten haben.
http://healthpowerhouse.com/media/RaportEHCI2006en.pdfFranz Engels Medblog: Managed Care, Integrierte Versorgung, Budgetierung und die Folgen für die Medizin http://www.medblog.franzengels.ch/
Die Medizin aus einer Hand in der Schweiz - weitere Links
Unabhängige Untersuchung des Schweizerischen Gesundheitsobservatorium: Die Autoren der vorliegenden Studie haben nicht weniger als 1 500 Publikationen aus Europa und der Schweiz zu dieser Fragestellung gesichtet und die 45 relevantesten detailliert ausgewertet. Trotz dieser Fülle von Informationen kann kein generelles Urteil über die Wirksamkeit von Managed Care-Modellen gefällt werden.
Der wissenschaftliche Nachweis für die Wirksamkeit von Managed Care wurde bislang erst ansatzweise erbracht.
http://www.obsan.admin.ch/bfs/obsan/de/index/01/01.Document.105334.pdf
Artikel von Franz Engels: "FMH und Managed Care – schwierig, aber notwendig und spannend? Das Zielpublikum der Schweizerischen Ärztezeitung (SÄZ), des offiziellen Organs der Verbindung Schweizer Ärztinnen und Ärzte (FMH) und FMH Services, wird seit Monaten mit Artikeln über die Segnungen von Managed Care überschwemmt..."
http://www.medblog.franzengels.ch/2007/11/07/fmh-weicht-interner-diskussion-ueber-manged-care-aus/„Die Zeit der Einzelkämpfer ist vorbei“, verkündete Dr. med. Olivier Kappeler, Mitglied des Zentralvorstands der gastgebenden Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte (FMH). „Medizinische Versorgung wird ein Mannschaftssport.“ .. Konnte Kappeler bis hierhin noch mit breiter Zustimmung rechnen, sah mancher Zuhörer in dem Folgenden „den direkten Weg in ein kollektives System“ beschrieben. http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=suche&id=4800
Forum Psychiatriegespräch zum Thema Managed Care: http://www.psychiatriegespraech.ch/news/index.php?shownews=2027
Dr. med. Daniel Gamper, Schweiz: «Managed care» Die Lösung in der Gesundheitspolitik oder der Anfang vom Ende?
In diesem System werden Patienten nicht behandelt, sondern -«gemanagt». Auf einer solchen Ebene, dem «Managed Care», kann der Patient keine Vertrauensbasis zum Arzt entwickeln, und umgekehrt kann der Arzt keine Vertrauensbeziehung aufbauen.
http://www.zeit-fragen.ch/ARCHIV/ZF_123b/T07.HTM
Dr. med. Daniel Bielinski, M.H.A. Vizepräsident der SGPP: Die Psychiatrie in der Medizin, gestern – heute – morgen
Vorschläge zur Redefinition gehen von einer primärärztlich orientierten Subspezialität bis hin zu einer wieder verstärkt mit der Neurologie kooperierenden neurowissenschaftlich orientierten Psychiatrie, bei der psychotherapeutische Kompetenzen an andere Professionen abdelegiert werden. Ergänzt wird das Diskussionsspektrum durch den oben bereits beschriebenen biopsychosozialen Generalisten, der Behandlung aus einer Hand anbieten kann.
http://www.sanp.ch/pdf/2006/2006-06/2006-06-064.PDF
Managed Care Zeitschrift - Schwerpunkt Umgang mit psychischen Störungen
Unter anderem mit Beiträgen von Psychologe Dr. phil .David Eldred und Dr. med Patrick Holzer: "Die Zukunft der Psychotherapie im HMO-Modell" und Brigitte Casanova (Managed Care Redaktorin): "Britische Grundversorger: Bezahlt je nach Qualität"
http://www.fmc.ch/zeitschrift/archiv2006/ausgabe-nr-1-2006/
Priv.-Doz. Dr. Jean Henri Dunant: ÜBERLEGUNGEN ZUR KVG-TEILREVISIONVERSICHERUNG
«Ziel der Managed Care-Modelle ist es, durch die Zusammenarbeit aller Beteiligten eine hohe Behandlungsqualität zu erlangen und die dafür vorhandenen Ressourcen so effektiv wie möglich zu nutzen». Diese Zielsetzung erscheint dem Schreibenden allzu optimistisch.
http://www.jean-henri-dunant.ch/pages/documents/kvg_I.pdf
SAEZ.CH: Gefährdet «Managed Care» die Behandlungsqualität?
Erfahrungen aus den USA geben gemäss Kritikern zu Bedenken Anlass
http://www.saez.ch/pdf_d/2006/2006-09/2006-09-051.PDF
Wiechmann, Michael: Managed Care in Deutschland: Sechs Thesen zur Einführung
Mit der Umsetzung von Managed Care können sowohl die Kosten der medizinischen Versorgung gesenkt als auch die Qualität verbessert werden.
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/ao.asp?id=43751
Gesundheitswesen Schweiz: Die Schweiz ist nach den USA ein Pionierland der Managed Care. Wie in den meisten westlichen Ländern ist auch in der Schweiz die Kostenentwicklung im Gesundheitswesen ein Dauerthema mit wechselnden Schuldzuweisungen und immer neuen Ideen, wie man die Trendwende herbeiführen könne. Häufig werden US-amerikanische Rezepte ins Feld geführt oder das deutsche System der Finanzierung aus Lohnprozenten als Vorbild gepriesen, während umgekehrt deutsche Gesundheitspolitiker immer mal wieder das Schweizer System der Kopfprämien vorschlagen. http://de.wikipedia.org/wiki/Gesundheitswesen_Schweiz
Ärztekolchosen? Kritische Anmerkungen zum Gatekeeper Modell
Leserbrief eines Zürcher Dermatologen, der unter die Haut geht...
http://forum.emh.ch/nforum/
Allgemeine Verweise [Portale -- Bibliotheken -- Archive -- Institute]
Nein zur Zweiklassenmedizin - Non à la médecine à deux vitesses
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